Sexführer

Hier finden sie Erotik, Sex, Informationen, Clubs, und vieles mehr.
disclaimer
   Home
  Sex Lexikon
  Swingerclubs
  Medizinisches
  Bars
  Sexkinos
  Videos, usw
  Links
  Kontakt

Information
Aufgrund der steigenden Angeote von Webseiten, haben wir uns entschlossen, einen kleinen Sexführer zu erstellen.

Wissenswertes über SEX


A - G

AIDS

 

 

Vollbilderkrankung hervorgerufen durch das HI-Virus. Von AIDS spricht man dann, wenn der Körper auf Grund der Immunschwäche eine bestimmte, so genannte opportunistische Infektion bekommt. Dazu zählen bestimmte Formen von Lungenentzündung, Tuberkulose und z.B. das bekannte Kaposi Sarkom. Wenn jemand „nur“ das HI-Virus in sich trägt, ist dieser nicht AIDS-krank – trotzdem aber von der eigenen Infektion an sehr wohl ansteckend! In Österreich gibt es derzeit rund 1.200 lebende AIDS-Kranke. Eine Heilung gibt es zurzeit nicht!

 

 

Das erste AIDS-Memorial Österreichs wurde am 2. Juni 2007 eingeweiht und befindet sich bei der Wallfahrtskirche Maria Grün in 1020 Wien, Aspernallee 1. Es ist eine Gedenkstätte für alle an den Folgen von HIV/AIDS Verstorbenen und kann jederzeit besucht werden! Zusätzlich hat der Verein Positiver Dialog eine Steininstallation eingefügt, bei der für jeden bisher in Österreich Verstorbenen ein Namensstein angefertigt und rund um das Red-Ribbon abgelegt wurde – bisher über 1.500 Steine.

 

Algierfranzösisch

 

 

ist eine Variante des Oralverkehrs, bei der das Poloch mit Lippen und Zunge stimuliert wird.

 

Analverkehr

 

 

Abgekürzt AV, auch Analsex, Griechisch oder umgangssprachlich Arschfick genannt.
Unter Analverkehr versteht man das Einführen des erigierten männlichen Gliedes in das Poloch des Sexualpartners.
Analverkehr ist nicht nur bei Schwulen sehr beliebt, sondern wird auch von Heterosexuellen praktiziert. Vorausgesetzt wird eine gründliche Spülung des Enddarms, die Prozedur selbst wird durch ein Gleitgel (s. Gleitmittel) vereinfacht und die Beteiligten sollten sich mit einem Kondom vor Ansteckungen (vor allem HIV, Hepatitis B, Hepatitis C!) schützen. Interessant: Studien belegen, dass leider viel zu wenige Menschen ein Kondom verwenden, zugleich ist der Prozentsatz von Personen, die Analverkehr zu ihren Vorlieben zählen, stark gesunken. Nur rund 23 % der Heterosexuellen und etwa 62 % der Schwulen geben an, gerne (aktiven oder passiven) Analverkehr zu praktizieren.

Ausgreifen

 

 

Eine zumindest für den Greifer / die Greiferin interessante Tätigkeit.
Die beliebtesten und verlockendsten Ziele liegen zwischen den Schenkeln, aber auch Popos und Titten stehen hoch im Kurs.
Spielerisch von Klein auf praktiziert, entwickelt sich das Ausgreifen später zu einem wesentlichen Bestandteil des sexuellen Vorspiels.

 

Ausziehen

 

Ist für sexuelle Aktivitäten nicht grundsätzlich notwendig – ist aber eine in unendlich vielen Richtungen variierbare reizvolle Tätigkeit. Bei einem ansehnlichen Teil von – vor allem weiblichen – Kleidungsstücken stellt sich überhaupt die Frage, ob sie eigentlich zum Anziehen – oder nicht vielmehr nur zum Ausziehen geschaffen sind.
Als choreografierte Kunstform nennt man das Ausziehen Strip-Tease.


Badhure

 

 

Klassische Bezeichnung für nicht wirkliche Damen, die in öffentlichen und privaten Badeanstalten sexuelle Dienstleistungen mehr oder weniger befriedigender Natur, jedenfalls aber entgeltlich leisten. Aus der ursprünglichen Bedeutung heraus hat sich „Badhure“ auch zum beliebten Schimpfwort entwickelt.

 

Barebacking

 

 

Abkürzung: BB oder bb
Barebacking (Reiten ohne Sattel): Ungeschützter Sexualverkehr. Besonders in Zeiten von HIV sollte darauf verzichtet werden, mit einer unbekannten Person ungeschützten Sexualverkehr zu haben, da außer HIV auch andere sexuell übertragbare Krankheiten (STDs) übertragen werden könne (Syphilis, Tripper oder Gonorrhoe). Leider steigt auch in Österreich der Trend zu bb.

 

BDSM

 

 

BD = Bondage + Discipline, DS = Dominance + Submission, SM = SadoMasochismus
Mit dem Begriff BDSM hat die SM-Szene eine Bezeichnung gefunden, die den verschiedensten SM-Talenten gerecht wird, indem sie unterschiedliche und konträre Begriffe zu einem Akronym (Kunstwort, das aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter gebildet wird) zusammenfasst. Für den gemeinsamen Begriff spricht auch, dass die Grenzen ja sehr oft fließend verlaufen.
Die Schreibweise DS (Dominance + Submission) allein wird meist „Ds“ geschrieben, um dem „submission“ noch mehr Ausdruck zu verleihen.
Als Ds-Beziehungen werden sehr oft auch 24/7-Beziehungen (s. dort) bezeichnet, die weniger auf der schmerzerotischen als auf der psychischen Ebene ablaufen.

 

 

Bi-Sex

 

 

Bi-Sexuelle haben eine Neigung zu beiden Geschlechtern, die aber nie gleich stark und auch nicht unbedingt konstant ist.
Im Grunde sind alle Menschen bi-sexuell. In fortgeschrittener Kindheit und vor allem während der Pubertät leben sich die basalen gleichgeschlechtlichen Neigungen normalerweise aus und treten im Erwachsenenalter in den Hintergrund, ohne jedoch ganz zu verschwinden.
Bei Frauen scheint die Bisexualität etwas vordergründiger zu sein als bei Männern. Die bekennende Ausübung von Bi-Sexualität ist von der sozial-moralischen Nivellierung der Gesellschaft abhängig, die nicht überall und nicht immer gleich war – und ist.

 

Big beautiful woman

 

 

Abkürzung: BBW oder SSBBW
Steht in Kontaktanzeigen für dicke schöne Frau bzw. „super size big beautiful woman“ (extrem dicke schöne Frau).

 

Blowjob

 

s. Oralverkehr

 

Bukkake

 

 

Extreme Gesichtbesamung, bei der mehrere Männer auf eine Frau ejakulieren. Den aufmerksamen Betrachtern von Pornofilmen dürfte das bekannt sein, gehört die offene Ejakulation doch zu den beliebtesten Sujets dieses Genres. Ob das ein Phänomen hauptsächlich der Pornofilm-Industrie ist oder inwieweit in österreichischen Schlafzimmern diese Übung nachgespielt wird, entzieht sich der statistischen Erhebung.

Busen

 

Das wohl wichtigste Attribut der Weiblichkeit stellt den ur-ersten Kontakt zur Lust für jeden Menschen und überhaupt für jedes säugende Lebewesen dar.
Obwohl Busen / Brüste / Titten usw. beim Zeugungsakt keine primäre Rolle spielen, sind sie als Reizfaktor nicht aus der Kulturgeschichte wegzudenken.
Und aus der Werbung schon gar nicht. Mit einem appetitlichen Busen als Ladenpult verkauft sich ALLES besser.

 

Callboy / Callgirl

 

 

Auf Abruf bereit, einfach die heiße Nummer wählen und das begehrte Lustobjekt kommt ins Haus. Nicht gebührenfrei, versteht sich. Die Beurteilung, ob die Leistungen schließlich preiswert waren, muss in jedem Fall dem jeweiligen Nutznießer überlassen werden. In der Regel sieht die Bilanz wahrscheinlich etwas trübe aus. Im Nachhinein. Aber – träumen wir weiter und halten uns die heiße Nummer warm – für den Notfall. Wir wollen die pikante Existenz von Callsex nicht missen, so wenig wie die der Feuerwehr oder des Pizza-Service.

 

Chinesische Schlittenfahrt

 

 

Diese Stellung ist eine Variante der klassischen Missionarsstellung. Die Partnerin liegt auf dem Rücken und zwischen ihren Schenkeln kniet der Mann, der ihren Hintern auf seine Oberschenkel hebt. Diese Stellung gilt als besonders befriedigend für sie, da der G-Punkt auf diese Weise sehr gut stimuliert wird. Als Bezeichnung für diese Stellung ist auch noch der Begriff „Finnische Schlittenfahrt“ in Umlauf.

 

Crossdressing

 

 

Tragen von Kleidung des jeweils anderen Geschlechts.

Cruising

 

 

steht nicht nur für den wahrscheinlich erfolgreichsten Spielfilm mit Al Pacino, sondern auch für das Herumstreunen und Suchen männlicher Homosexueller, um die sexuelle Lust zu befriedigen. In oder bei fast jeder Großstadt gibt es Orte wie Parks, Badeseen oder WC-Anlagen, wo man auf der Suche nach schnellem Sex fündig wird. In diversen Bars oder Clubs existieren zudem häufig Darkrooms = Dunkelräume, in denen man „cruisen“ kann. In kleineren Orten findet man oft Bahnhofstoiletten, wo Schwule auf Schwule treffen. Auf Autobahnparkplätzen kann man selten auch „Cruiser“ finden.

 

Cuckold

 

 

bezeichnet vor allem in der BDSM-Szene einen Mann, der durch das Fremdgehen seiner Partnerin sexuellen Lustgewinn erlangt. Der Neigung kann der Wunsch nach Demütigung oder Kontrolle zugrunde liegen. Das Problem ist leider oft die Eifersucht, mit der hier „gespielt“ wird, die durch den erwünschten Demütigungseffekt jedoch oft unterschätzt wird und sich dann ins Alltagsleben überträgt.

 

 

Cunnilingus

 

Das Liebkosen und Reizen der Geschlechtsorgane mit der Zunge und den Lippen. Das durchaus erreichbare Ziel kann ein Orgasmus bzw. eine Ejakulation sein. Eine feine Sache, wenn mann’s gern hat und (oder) gern macht. Cunnilingus hat tiefe animalische Wurzeln und ist so alt wie die Menschheit selbst – und noch älter, evolutionär betrachtet.
In manchen Kulturkreisen war und ist Cunnilingus verpönt und sogar per Gesetz und bei Strafe verboten (z.B. in einigen US-Bundesstaaten). Übrigens: Die dem Götz-Zitat zugrunde liegende Aufforderung zum Arschlecken fällt nicht unter Cunnilingus, da ihr Ziel offenbar nicht sexueller Natur ist ...

 

Damenwäscheträger

 

 

Eine amüsante, eher harmlose Perversion der weicheren Sorte befriedigt Männer, die gerne Damenwäsche tragen. Ob alle diese Männer gerne Frauen wären, ist zu bezweifeln. In den meisten Fällen ist die Liebe zu Damenwäsche ein narzisstisches Spiel, das in selbstverliebter Onanie gipfelt, vielleicht ... oder hat etwas mit Fetischismus zu tun.
Ernsthafte Fälle leiden, sind verhaltensgestört, fühlen sich wirklich dem anderen Geschlecht zugehörig. Kann amüsant sein sein (z.B. auf der Bühne), siehe Travestie. Muss aber nicht ...

Defloration

 

 

Die Natur hat die begehrte Damenwelt quasi „versiegelt“. Mit einem Häutchen über dem Scheideneingang, das „Jungfräulichkeit“, also „Unberührtheit“ beweist, so lange es nicht zerstört ist.
In vielen Kulturkreisen hat die Jungfräulichkeit (z.B. einer Braut) und die Zerstörung derselben = Defloration große Bedeutung. In unserem Kulturkreis spielt sie derzeit keine besondere Rolle. Trotzdem ist die Defloration für jede Frau ein wesentliches Erlebnis, das substantiell nicht unbedingt angenehm ist. Beim Mann reicht die Empfindungspalette vom schmeichelnden Triumpherlebnis bis zur peinlichen Hinderlichkeit.

Dessous

 

Sind eine zivile Varietät von Reizwäsche. Zum Unterschied von reiner Gebrauchsunterwäsche erfüllen sie höhere optische Ansprüche und wärmen mehr die erotische Seele des Trägers bzw. der Trägerin und des mehr oder weniger erwünschten Publikums. Besonders raffinierte Dessous enthüllen und betonen mehr als sie verbergen, formen, heben, kaschieren, folgen Mode und Gesinnungstrends – nicht nur im weiblichen Bereich.
Geschmackvolle und fantasievolle Alltagswäsche ist der Grenzwert auf der einen Seite – extreme Reizwäsche, Mieder etc. der Grenzwert auf der anderen Seite, wo dazu auch andere Materialien wie, Leder, Stretchlack, Gummi (= Latex) und Metall Verwendung finden.
Geschichtliches zu Dessous
Dessous als Sammelbegriff für all die reizvolle Unterwäsche, die wir heutzutage kennen, besitzen, begehren und schätzen, haben ihren Ursprung im Orient. Was Scheherezade in 1001 Nächten trug, waren nichts anderes als die Vorläufer unserer Dessous. Die Kostüme der Bauchtänzerinnen symbolisieren das noch heute. Die Osmanen, die Jahrhunderte langen Beherrscher des Orients, kultivierten und verfeinerten diese Mode, die allerdings nur den höheren Schichten zugänglich war (siehe auch unter Harem). Mitte des 19. Jahrhunderts nahmen die Franzosen, die enge kulturelle und politische Beziehungen zur Türkei pflegten, diese reizvolle Mode-Idee einfach nach Paris, der damaligen absoluten Modemetropole, mit, wo sich Dessous (de sous französisch = für darunter) rasch zum totalen Hit und zum großen Geschäft entwickelten. Durch den industriellen Fortschritt wurde bald die Produktion in großen Stückzahlen zu erschwinglichen Preisen möglich. Dadurch fanden Dessous auf breiter Basis reißenden Absatz.
Daran hat sich zur allgemeinen Freude bis heute nichts geändert.


Dessous-Fetischisten

 

 

Gemäßigter Dessous-Fetischismus ist viel weiter verbreitet, als man auf den ersten Gedanken annimmt. Natürlich ist der verschrobene Wichser, der (womöglich gebrauchte ungewaschene) Damenslips hortet, ein Extremfall. Davon abgesehen gibt’s enormen Spielraum für Leidenschaften in Spitze und Bändchen, Rüschen und Strapsen. Als Geschenk, als Souvenir, als Beute … als Handelsware … mitunter sogar als Arbeitskleidung. – Auch nicht die Regel, aber nett. Oder? Jeder ist irgendwie ein Fetischist.


Dildo

 

 

 

Künstlicher Penis, meist zur Selbstbefriedigung, aber auch zur vaginalen und analen Stimulation durch den / die Partner/in. Eine spezielle Form ist der Strapon (auch Strap-on) = Umschnalldildo.

 

Dirty talking

 

 

Lust am schmutzigen Gerede, dient der Stimulation.

 

Domina

 

 

Der Begriff Domina stammt aus dem lateinischen und bedeutet Herrin. Meist wird damit eine auf BDSM (s. dort) spezialisierte Sexworkerin bezeichnet. Leider wird der Begriff fast ausschließlich in der kommerziellen SM-Szene verwendet. Andere Begriffe, meist für kommerzielle Dominas, sind z.B. Madame, Mistress, Herrin, Lady, Goddess etc.

 

 

Dominanz / Unterwerfung

 

 

Abkürzung: D/U (dt.) – siehe auch D/S (Dominance / Submission)

 

Domination / Submission

 

 

Abkürzung: D/S
Wird oft auch „Ds“ oder „D/s“ geschrieben, um dem submissiven Teil durch die Kleinschreibung den niederen Status – und dadurch dem Top mehr Größe zu verleihen.

 

 

Doppelpenetration

 

 

Abgekürzt DP (engl. Double Penetration, auch D-Ped) – der Volksmund sagt „Flotter Dreier“ dazu – ist eine sexuelle Praktik und spezielle Form des Gruppensex, bei der eine Frau oder ein Mann von zwei Männern gleichzeitig penetriert wird.

 

DWT

 

 

s. Damenwäscheträger

 

Eichel

 

 

 

ist die Spitze des männlichen Penis. Der lateinische Ausdruck für diese Sache ist „glans“. Im schwulen Volksmund nennt man unbeschnittene Männer „Schwanz mit Anzug“, beschnittene Männer „Schwanz nach der Steuererklärung“. Unter dem Strich lässt die Eichel des Schwanzes viele Leckereien zu und stimuliert den Geleckten zu intensiven Empfindungen.

Ejakulation

 

 

 

Der Begriff leitet sich vom lateinischen „eiaculari“ (auswerfen, herausschleudern) ab und steht für den männlichen Samenerguss, wie auch immer er zustande kommt, sei es durch Geschlechtsverkehr, durch eigenhändige Manipulation (Masturbation) oder schlichtweg durch Wichsen (auch durch die Partnerin / den Partner). Für das Ergebnis der Ejakulation (das Ejakulat, Sperma) verfügt das Wienerische über den schönen Begriff „Tschuri“, bekannt vor allem durch Georg Danzers „Ballade vom versteckten Tschurifetzen“.

 

Ekstase

 

 

Das Wort leitet sich vom griechischen „ékstasis“ = das Außersichgeraten, die Verzückung ab. Aus dem hier gegebenen Blickwinkel sollte man mit Ekstase das positiv besetzte Aufwallen des sexuellen Lustempfindens sehen. In orgasmusartige Ekstase geraten nicht selten weibliche (warum nicht auch männliche?) Besucher von Pop-Konzerten. – Oder beim Tanzen in der Disco. Selbstverständlich beim Petting oder beim Bumsen.

EMS

 

 

s. Stromspiele

Englische Zange

 

 

 

s. Wiener Auster

 

Enthaarungscreme

 

 

Iiih, schreit Detlef, wenn er die Rücken- und Popohaare von Paul sieht. In Zeiten von Metrosexualität und Invasionen von Enthaarungscremen ist dies einfach nicht mehr nötig. Ein enthaarter oder rasierter Körper ist viel angenehmer zu lecken als ein Körper voller Körperhaare. Man beachte die vielen Haare, die auf der Zunge kleben bleiben, die man dann durch besondere Zungenakrobatik durch die Mundhöhle zum Gaumen schiebt und an denen man dann durchaus ersticken kann. Das alles lässt sich vermeiden, wenn man zwei, drei oder fünf Euro für Balea-, Depilan- oder Veet-Enthaarungscreme ausgibt.

Entjungferung

 

 

s. Defloration

 

Erektion

 

Nicht nur die Versteifung des männlichen Penis ist damit gemeint, auch die weibliche Klitoris und die Brustwarzen beider Geschlechter können erigieren. Sexuelle Erregung führt zu einem Blutstau in den Gefäßen dieser Körperteile, was zu einer Anschwellung des Gewebes und zu einer Verhärtung führt. Wichtig für den Geschlechtsverkehr, weil der Penis sonst nicht in die Scheide eindringen kann. Die Erektion gilt als Beweis der Potenz und das erigierte Glied ist das wesentlichste Symbol der Männlichkeit überhaupt. Abgesehen davon, dass die Erektionsfähigkeit im Alter nachlässt, kann es vielerlei Störungen geben. Die meisten kann die Medizin erfolgreich behandeln. Bei bloßer Lustmüdigkeit helfen moderne Medikamente wie Viagra. Aber, bitte immer zuerst den Arzt fragen!
Im übrigen ist ein Mann, der keinen hochkriegt, keineswegs unbedingt Zeugungsunfähig. Samenproduktion, Qualität und Erguss stehen mit der Erektion in KEINEM Zusammenhang.

 

Erogene Zonen

 

 

Eigentlich gibt es keine exponierte Stelle am menschlichen Körper, die keine sexuellen Reize registrieren und vermitteln kann. An manchen Stellen aber sind diese Fähigkeiten sehr konzentriert, vor allem an den äußeren Geschlechtsorganen natürlich, am After, den Brustwarzen, den Lippen, der Zunge, an Wangen, Nacken, Bauch, Hüfte, Po usw., usw. Kennt doch jeder, oder? Durch die Stimulierung von erogenen Zonen wird sexuelles Potential aufgebaut und die entsprechenden Körperfunktionen in Gang gesetzt (Erektion, Schleimbildung etc.).

 

Exhibitionismus

 

 

Die Lust sich zu zeigen, zu präsentieren im Allgemeinen. Eine komplexe Variante der Eitelkeit, die Bestätigung, Beifall oder zumindest Reaktion sucht. Der Bilderbuch-Exhibitionist mit Hut und langem Mantel, der im Park Frauen schreckt, ist ein bedauernswerter Grenzfall. Fotogeile Models, bauch- und busenfreie Modegetreue die durchschnittliche Regel. Im Grunde ist niemand ganz frei von exhibitionistischem Verhalten.

 

Fellatio

 

 

Vom lateinischen fellare (saugen) abgeleitet, bedeutet diese Variante des Oralverkehrs das Stimulieren des Penis mit Mund und Zunge durch Saugen, Lutschen und Lecken. Sie wird häufig als Vorspiel praktiziert, kann aber bei guter Durchführung durchaus auch als „Hauptgericht“ durchgehen.

 

Feuchte Träume

 

 

Sind etwas Wunderbares, sofern sie nichts mit Bettnässen oder undichten Dächern zu tun haben, sondern das sind, was wir uns oft wünschen und manchmal haben, geile Szenengespinste, die Frauen und Männer zerfließen lassen bis zum nicht nur geträumten, bis zum wirklichen Orgasmus. Feuchte Spuren treten den Beweis an, auf Leintüchern, Pyjamas, Nachthemden oder sonst wo. Die Umstände, die zu feuchten Träumen führen, sind sicher ziemlich subtil und empfindlich (im wahrsten Sinne des Wortes). Sie durch Alkohol und andere Drogen künstlich herbeizuführen ist gefährlich und geht mit größter Wahrscheinlichkeit in die Hose. Und zwar trocken!

 

Filzlaus

 

 

Ein etwa 1 bis 1,5 mm großes Insekt aus der Ordnung der Tierläuse, Familie Menschenläuse, lat. Name Phthirus pubis. Sie ist von kurzer, breiter Gestalt mit einem grauen Körper, der sechs paarige, zapfenartige Auswüchse trägt. An den Enden ihrer sechs Beine befinden sich kräftige Halteklauen, mit denen sie sich an den Haaren des Menschen festhält. Auch ihre Eier, die Nissen, befestigt sie an den Haaren. Ihr Stich verursacht in der Regel einen starken Juckreiz und eine blaue Verfärbung der Haut. Als Überträger von gefährlichen Krankheitserregern spielt die Filzlaus in unseren Breiten überhaupt keine Rolle.
Umgangssprachliche Bezeichnungen: Liebeskäfer, vulgär: Sackratten, Beutelhirsche, Mastmatrosen, Rohrbienen.
An dieser Stelle (wie eigentlich überall) sind Filzläuse lediglich unerwünscht. Sie haben in der Tat auch nicht den geringsten erotischen Wert, denn nicht einmal das Jucken, das sie verursachen, ist ein Lustgewinn. Wenngleich, philosophisch betrachtet, der Schaden, den die Filzlaus verursacht, mit dem der Reblaus nicht zu vergleichen ist. Und in keinem weinseligen Wienerlied behauptet irgendjemand, in seinem früheren Leben eine Filzlaus gewesen zu sein.
Im übertragenen Sinne des Begriffes bezeichnet man als solche – nämlich als Filzlaus – Leute, die besonders aufdringlich und anhänglich sind.
Filzläuse gelten nicht als Intimschmuck. Also: Viel waschen und pflegen (nicht die Tierchen, sondern die Schamhaare) oder weg mit den Fransen zwischen den Beinen – basta!
Zum Schluss noch eine pikante Frage: Wie kommen Filzläuse in einen Schnurrbart?

 

Französisch

 

Wieso man den oralen Geschlechtsverkehr (siehe Cunnilingus) im deutschen Sprachgebrauch „Französisch“ nennt, ist unklar. Die nette Sache ist doch viel, viel älter als die Kulturimporte des 19. Jahrhunderts. Aber vielleicht hat man in der verschrobenen und prüden (nicht hinter den Gardinen) Biedermeierzeit die besonders verruchten Praktiken hinter vorgehaltener Hand einfach französisch genannt, um das Fremde zu betonen. Manch einem könnte es spanisch vorkommen, dass Blasen Französisch heißt. Aber schließlich gibt es auch Englisch (streng), Spanisch (Tittenfick) und Griechisch (anal). Kennen Sie Chinesisch? Falls nicht, klicken Sie auf „C“: Dort finden Sie die „Chinesische Schlittenfahrt“!.

 

Frigidität / frigide

 

 

Im allgemeinen Begriffsverständnis die sexuelle Gefühlskälte bei Frauen; wird eher als psychische Störung gesehen. Tatsächlich das Gegenstück zur Impotenz des Mannes im weitesten Sinne, wenn auch angeblich vielschichtiger und komplizierter verursacht – wenn man bereit ist zu glauben, dass Frauen empfindlicher und empfindsamer sind als Männer (Mann muss das nicht unbedingt glauben).
Ursachen: Physische und psychische Störungen bzw. Defekte, Erziehung, Drogenmissbrauch (Medikamente), Traumatisierungen nach Schocks etc., Selbstverleugnung durch extremes Leistungsstreben (Workaholics!).
Die gegenwärtige Medizin kann in vielen Fällen helfen, bessern oder heilen. Nur wenige Fälle sind wirklich hoffnungslos.
Eingeschickt von Hubert Weiss

G-Punkt

 

 

Lassen wir hier doch Ernst Gräfenberg, einen deutschen Arzt, den „Vater des G-Punkts“, zu Wort kommen: Er schrieb 1950 von einer „erogenen Zone in der vorderen Vaginalwand, entlang der Harnröhre, die bei sexueller Stimulation anschwillt“ (zitiert nach Wikipedia). In der seriösen Wissenschaft ist die Existenz dieses Punktes umstritten, weshalb man ihn in anatomischen Atlanten auch vergeblich sucht. Das wiederum hat den Vorteil, dass wir uns selbst auf die lustvolle Expedition machen müssen.

 

Gang Bang

 

 

Sexpraktik, bei der eine extreme Überzahl männlicher Teilnehmer abwechselnd eine bestimmte Frau oder einen bestimmten passiven Mann penetriert (Reverse Gang Bang: extreme Überzahl weiblicher Teilnehmer).

 

Gleitmittel

 

 

sollen den „reibungslosen“ bzw. schmerzfreien Ablauf des Geschlechtsaktes ermöglichen. Bei der Wahl des Mittels ist darauf zu achten, dass das Latex des Kondoms nicht angegriffen wird (deshalb ist von den Haus- und Genussmitteln Butter oder Margarine dringend abzuraten, da sie aufgrund ihres Fettgehalts das Kondom porös machen). Bei gekauften Produkten Beipackzettel beachten.

 

 

Gruppensex

 

Erotische Geselligkeit auf breiterer personeller Basis, vom Dreier bis zur Vögelschar.
Wem Sex mit sich alleine nicht genügt (und das sind die wenigsten – Gottseidank), der sucht sich einen Partner. Somit sind wir beim gesellschafts- und sozialmoralisch genormten Standard angelangt. Die Hemmschwelle zur Praktizierung von Sexspielen in größeren Gruppierungen ist nicht sehr hoch und wurde und wird in verschiedenen Kulturkreisen je nach Epoche mehr oder weniger leicht überwunden. Die deutliche Neigung des Menschen zur Besitzergreifung eines Partners (oder sogar mehrerer Partner) und die damit verbundene Abwehrhaltung gegenüber anderen Werbern, gepaart mit Eifersucht und Verlustangst verhindert eigentlich wirklich echten Gruppensex.
Nur im kultischen Bereich oder pseudo-kultischen Gemeinschaften und auf rein spielerischer, fast sportlicher Ebene funktioniert Gruppensex einigermaßen. Gruppensex, wie er z.B. in der Swingerszene betrieben und beschrieben wird, ist mehr ein eher vorsichtiges Partnertauschspielchen mit stark voyeuristischer Komponente. Gruppensex in bacchantischer Ekstase ist sprichwörtlich, in der Literatur gegenwärtig und möglich – mit allen Bedenken gegen Rauschmittel und ihre enthemmende Wirkung.
Tatsache bleibt, dass echter Sex zwischen mehr als 3, max. 4 Personen eher kompliziert ist und nur in seltenen spontanen Fällen funktioniert.

   
 
 

AlleRechte 2008, by G.S.